OPERNFRAKTAL / LINEARE
LANDSCHAFTEN
TUFA Trier 6.2.2026 - 28.2.2026

Marcus Kaiser arbeitet über längere Zeiträume
simultan an
verschiedenen Serien und Werkgruppen, die aus Anlass
größerer
Ausstellungen zu komplexen Rauminstallationen zusammengefügt
werden, die wiederum den Ausgangspunkt für Interferenzen und
weitere künstlerische Arbeiten bilden: opernfraktal
installationen.
Die Verschränkung verschiedener Kunstgattungen ist dabei
Programm.
Die Ausstellung opernfraktal/lineare
landschaften
konzentriert sich auf einige dieser Serien.
Zentral die Arbeit Ich/ovovivipar
(seit 1997)
- „lebend aus dem Ei geboren“. Selbstporträt.
Der tägliche Ausbruch und die Neukonstruktion der eigenen
Blase.
- parallel bücher
(seit 1999), Zeichnungen parallel mit der
rechten und linken Hand in Bewegung, auf Reisen, im Zug,
Bus, Flugzeug...
- der rand der tage (seit
2012), ein Stapel einfacher
Zeichnungen mit Wasserfarben. Möglichst täglich, morgens
auf
der einen, abends auf der anderen Seite eines Papierbogens.
- rehearsing schoenberg,
(seit 2024) eine Arbeit die u.a.
das täglichen Üben thematisiert, der unendlichen
Annäherung
an eine vermeintliche Perfektion.
- Die vierteilige Videoarbeit opernfraktal/spinozawucherung
ist 2015 in diesem Raum der TUFA Trier entstanden, als
Marcus Kaiser als Artist in Residence des OPENING-Festivals
während der gesamten Ausstellungsdauer in seiner Installation
gelebt, gearbeitet und tägliche Konzerte gespielt hat.
Im Innenhof seines Ateliers in Düsseldorf hat Marcus Kaiser
einen artifiziellen Regenwald angelegt. Aus diesem sind drei
Stämme von Pflanzen die kein klassisches Dickenwachstum
haben,
in gewisser Weise "linear" wachsen: ein Palmstamm, ein
Baumfarnstamm und ein Stamm einer Bananenstaude.
alles was dauert klingt
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